Schlagwort-Archive: Brenta

Via Pensionista (13): Rifugio Agostini – San Lorenzo in Banale und weiter per Bus nach Ponte Arche

Wie soll es nun weitergehen? Für Werner ist es klar: Sein Kompass-Wanderbuch schickt ihn hinab ins Tal nach San Lorenzo. Mein ursprünglicher Plan sah vor, vom Rifugio Tosa zum Molveno-See abzusteigen und vom in der Nähe gelegenen Andalo mit der Seilbahn die Paganella zu stürmen. Aber nachdem mir der freundliche Agostini-Hüttenwirt erklärt, das auch da jetzt ein Massenandrang herrscht, entscheiden wir uns dafür, zunächst nochmal das traumhafte-Brenta-Panorama zu genießen und dann Werner ins Tal zu begleiten und dort nach einem guten Albergo zu suchen, in dem wir mal wieder ordentlich duschen und alle Viere von uns strecken können.

IMG_9388
Der Abschied vom herrlichen Brenta-Panorama vor dem Rifugio Agostini  fällt nicht leicht.

Die Beschreibung in Werners Wanderbuch ist indes ziemlich chaotisch, und beim Rifugio Cacciatore merken wir, daß wir uns verfranst haben. Um auf die „richtige“ Strecke zu kommen, müßten wir wieder 180 Meter aufsteigen. Das wollen wir uns nach dem Haatsch von gestern nicht auch noch antun. Es führen ja alle Wege nach Rom, aber immerhin mehrere nach San Lorenzo.

P1060091
Eigentlich wollten wir da gar nicht hin: Christine und Werner auf dem Abstieg über herrliche Almwiesen nach San Lorenzo.

Nach kurzer Frist zweigt vom eher nervigen Forstweg dann ein wunderschöner nach rechts ab, über Almen und durch Wald geht es bergab, und da wir miterleben können, wie sich der Bergbach durch eine enge Spalte und einen schönen Wasserfall talwärts kämpft, stört es uns auch nicht groß, daß wir uns dann doch wieder dem Forstweg anvertrauen müssen.

P1060094
Der Forstweg durchs Ambiez-Tal ist eine Herausforderung der besonderen Art: Er scheint kein Ende zu nehmen.

Indes: Die Zeit verrinnt, und von Minute zu Minute brennen die Sohlen heftiger. Schon vor dem Wasserfall hat uns ein entgegenkommender Italiener erzählt, das er sein Auto am Rifugio Dolomiti abgestellt hat. Wir können es kaum erwarten, dieses Zwischenziel zu erreichen, sind aber einer harten Geduldsprobe ausgesetzt: Die Agostini-Hütte war auf mehr als 2400 Meter, die Dolomiti liegt bei gerade mal 900 und ist mehr ein Restaurant als ein Rifugio. Und deswegen trifft der Ausdruck „Ristoro“, auf den wir dann vor Ort treffen, die Sache ja auch besser.

P1060100
Endlich ist es geschafft: San Lorenzo ist in greifbarer Nähe!

Wir stärken uns mit kühlen Getränken, unsere Laune wird wieder besser, vor allem, als wir die ersten Häuser von San Lorenzo erblicken.

P1060102
Mit Alarmanlage geschützt: der gotische Altar von San Antonio am Dorfrand von San Lorenzo in Banale.

Gleich am Anfang steht das uralte Antonius-Kirchlein mit einem herrlichem gotischen Altar. Dort verbringen wir einige Minuten der Einkehr und sehen die reich mit wohlriechenden Blumen geschmückte Madonna. Wie romantisch! Ach, ja: Morgen ist  Maria Himmelfahrt, eines der höchsten italienischen Feste.

Und genau das erweist sich für uns als fatal!

P1060105
Romantisch: die alten Gassen von San Lorenzo in Banale.

Fünf Hotels gibt es in San Lorenzo, das zur Gruppe der schönsten italienischen Dörfer zählt – in allen handeln wir uns eine Abfuhr ein!

P1060106
Auch in San Lorenzo in Banale kann man der Schönheit des Verfalls begegnen.

Waren es in der Brenta (übrigens auf dem bisher einzigen Abschnitt meiner Via Pensionista) die Deutschen und Deutschsprachigen, die die Hütten in Beschlag genommen hatten (weswegen man es im Grunde tunlichst vermeiden sollte, in dieser Jahreszeit dort zu wandern zu versuchen, was wir jetzt gelernt haben), sind es drunten Im Tal die Italiener, die dafür sorgen, daß für spontan auftauchende Fuß-Touristen kein Bett übrig bleibt.

P1060110
Warten auf den Bus: Arno spitzt die Ohren.

Wir drei sind einmal wieder am Rande der Verzweiflung. Ich will aber nicht aufgeben. Im Bro-Hotel, wo wir eine Aranciata Amara nach der anderen kippen, telefoniere ich mir die Finger wund, komme dann auf die Idee, es in Comano Terme noch weiter unten im Tal zu versuchen, und tatsächlich schafft es Laura vom örtlichen Tourismus-Büro noch, für uns zwei Zimmer aufzutreiben: Das Cattoni-Hotel in Ponte Arche, das wir nach einer gut halbstündigen abendlichen Busfahrt erreichen (wegen der wir auf die so angepriesene Spezialität des Dorfes verzichten müssen: die “Ciuìga del Banale”, eine „Wurst aus bestem Schweinefleisch und weißer Rübe aus dem Trentino“), ist ein Glücksfall für uns. Werner hat ein Zimmer im Haupt-Haus, wir müssen zwar wegen Arco in die etwas in die Jahre gekommene Dependance ausweichen. Aber das Zimmer ist groß genug und hat eine heiße Dusche.

Zum Freiluft-Abendessen geht es noch ins Ristorante Don Pedro (sehr gut), danach gönnen wir uns noch in der Gelateria Bucaneve („Schneeloch“) einen beziehungsweise vier Bollen Eis. Danach fallen wir todmüde ins Bett und schlafen herrlich.

Gegangen am 14. August 2017

Geschrieben am 19. August 2017

Start: 8.30 Uhr

Ende der Wanderung: 14 Uhr

Höhenunterschied: 1700 Meter Abstieg!

Übernachtung: Hotel Cattoni Holiday in Ponte Arche; zwar etwas älter, aber sehr gut; Speisesaal war bei unserem Aufenthalt abends komplett ausgebucht (deswegen Ausweichen ins Ristorante Don Pedro); im Haupthaus keine Hunde erlaubt; aber Ausweichquartier in der Dependance für unsere Zwecke sehr in Ordnung.

Informationen zur Region gibt es unter gibt es unter https://www.visittrentino.info/de

Advertisements

Via Pensionista (12): Tuckett-Hütte – Rifugio Agostini

Der nächste Tag schenkt uns wieder strahlenden Sonnenschein. Frohen Mutes starten wir am Rifugio Tuckett und müssen erst mal abwärts. „Heute ist Sonntag“, denke ich mir: „Da wird ja der große Ansturm auf die Hütten vorbei sein.“

Erneut ein typischer Fall von Denkste. Als ich so gegen 10 Uhr (frühzeitig, wie ich meine) vom einem Abzweig mit dem Lustig klingenden Namen Sella Del Fridolin (Fridolin-Sattel) beim Rifugio Cima Tosa, unserem heutigen Ziel, anrufe, hole ich mir von einer Dame mit barsch klingender Stimme die nächste Abfuhr: „Wir sind voll!“

Ich kann nicht verhehlen, das sich in mir leichter Frust regt. Hier auf 2134 Meter sind die Telefonverbindungen miserabel, und so langsam kann ich die drei Tschechen verstehen, die mir vor zehn Minuten von ihrer Nacht unter freiem Himmel vorgejammert haben. Da dachten wir noch, das sei aus freien Stücken geschehen, Bergromantik pur quasi. Aber dazu passte schon der Gesichtsausdruck nicht.

Nun wird mir klar warum. Ich brüte über der Karte, denn die wunderschöne Brenta hat für Otto Normalwanderer ein großes Problem: Die herrlichen Felswände, Türme  und Zinnen liegen wie ein Querriegel vor einem. Viele Wege sind nur über Leitern passierbar. Und das heißt für Zeitgenossen mit Hund: gar nicht.

Nun ist also Tüftelei gefragt. Das Rifugio 12 Apostoli liegt zwar wieder näher an Pinzolo, wo ich eigentlich nicht mehr hin wollte, aber dorthin scheint sich eine Chance aufzutun. Ich rufe an, der Hüttenwirt und ich schreien uns irgendwelche Wortfetzen ins Ohr. Er redet von „Ramponi“, was ich nicht verstehe, sich aber später als „Steigeisen“ entpuppt.

p1060071
Hier naht die Rettung per gutem Rat: die Brentei-Hütte.

Und zwar auf dem Rifugio Brentei (2178 Meter),  vor dem wir noch in aller Ruhe unsere Mittagsjause verzehrt haben und wohin wir ja eigentlich schon gestern Abend wollten. Dort klärt mich ein junger Mann auf, daß mein Plan auf keinen Fall hinhauen kann. Es geht unter anderem über Eis. Für uns ohne die berühmten Steigeisen gefährlich, für Arco, unseren Hund, mit dem Christine noch fröhlich herumspielt, unmöglich.

img_9361
Die Herbergssuche tut der guten Laune keinen Abbruch.

Als mir von einem Abstieg ganz zurück und hinunter nach Madonna di Campiglio schwant, unterbreitet er mir die nächste Alternative: Doch übers Brenta-Joch hinüber zur Tosa. Aber dort nicht pennen, sondern weiter zum Rifugio Silvio Agostini. Ein ganz schöner Haatsch, aber nun mal nicht zu ändern. Und so alt ist der Tag ja nun auch wieder nicht.

p1060087
So gemütlich geht es in der Brenta nur selten zu.

Also, auf geht’s! Der Weg hinauf zum Brenta-Joch steigt eher gemütlich an, ich hab genug Zeit zum Staunen und Fotografieren. Motive für beides gibt es in Hülle und Fülle.

p1060062
Auch wenn’s mal eng wird…

 

p1060066
… mit der Mutter Gottes, dem ewigen Licht, dem heiligen Wasser von Lourdes und dem Papst persönlich als schützende Mächte kann ja nix passieren .

Aber so gemütlich geht es eben nicht bis zum Ende. Plötzlich tut sich eine senkrechte  Steinmauer auf. Ich schaue nach oben und gucke zwei Familien zu, die sich durch die Felswand nach unten kämpfen. Und trete gleichzeitig auf einen Blockstein, der sich bewegt und wackelt und mir das Gleichgewicht raubt. Meine erste Schürfwunde plus blauem Fleck auf meiner Via Pensionista.

img_9367
Auf den letzten Höhenmetern zum Brenta-Joch ist’s mit der Gemütlichkeit vorbei.

Tut aber nicht weh. Zumindest spüre ich es nicht, als wir uns den Seilen entlang nach oben hangeln. Da will jeder Schritt überlegt sein, und bei Arco muß man auch ab und zu nachhelfen. Aber wir schaffen es dann doch hinauf zum Joch und schießen noch ein paar Gipfelglück-Fotos.

img_9376
Wir haben es geschafft: Auf dem Brenta-Joch ist Zeit für eine kurze Pause…
p1060077
… und eine Stärkung tut gut.

Von einer Familie aus der Nähe von Pistoia in der Toskana werde ich gebeten, dasselbe für sie zu tun. Sie sind uns vom Rifugio Agostini entgegengewandert und versorgen uns mit Infos über den Weg: erst runter, dann wieder rauf – und danach in etwas abgemilderter Form nochmal.

Am Rifugio Tosa, demgegenüber ich nun eine Form von Grundaversion wegen der unfreundlichen Behandlung heute morgen habe, steht, es sei gute zwei Stunden dorthin zur Agostini-Hütte. Da aber seit Stunden wieder kein Telefonnetz verfügbar ist, beginnt nun ein Marsch ins Ungewisse. Denn ob dort ein Platz für uns frei ist, ist alles andere als sicher. Immerhin sagen mir die Toskaner, die wieder zurück laufen, daß eine Stunde Abstieg weiter mit dem Rifugio Cacciatore noch eine allerletzte Chance existiert.

img_9386
Eine letzte Rast gegen dem Unterzucker – am Noghera-Joch.

Beim Weg hinauf zum 2413 Meter hohen Noghera-Joch spüre ich, daß mir die Haatscherei je spätnachmittäglicher es wird, immer mehr zuwider wird. Ich frage mich, wann endlich dieser verdammte Pass kommt. Habe aber gottlob doch Augen für die Edelweiß am Wegesrande.

p1060072
„Stern der Alpen“ sagen die Italiener zum Edelweiß. In der Brenta findet man es noch.

Endlich stehen wir oben und sehen in der Ferne einem roten Punkt: die Agostini-Hütte! Vor uns tut sich aber erst einmal ein Abgrund auf, ungesichert, mit viel Rutsch-Potential. Da müht sich ein wackrer Schwabe (der allerdings im bayerischen Allgäu geboren wurde) ab. Christine lotst Werner, der – wie wir erfahren – in Waiblingen die Schokoladen-Manufaktur Sinnlichkeit in Schokolade betreibt, jetzt aber seit drei Wochen von Garmisch Richtung Gardasee unterwegs ist, hinunter auf sicheres Terrain.

IMG_9389
Wegen Erschöpfung gab’s nur einen magere Foto-Ausbeute von der Agostini-Hütte.

Wir gehen das letzte Stück gemeinsam, sitzen gemeinsam beim Abendessen und werden zusammen ins Winterlager geschickt, wo wir die letzten drei Rest-Betten ganz hinten im Eck zugewiesen bekommen. Zwar muß ich eine akrobatische Leistung vollbringen, um vom Fußende durch das Gestänge auf meine Matratze zu kommen (wegen der Enge gibt es keinem Seiteneinstieg). Aber immerhin ein Platz zum Schlafen.

Gegangen am 13. August 2017

Geschrieben am 19. August 2017

Start: 8 Uhr

Ziel: 18.30 Uhr

Höhenunterschied: 800 Meter auf, 450 Meter ab

Übernachtung: Rifugio Silvio Agostini; gutes Essen; Enges Winterlager; http://www.rifugioagostini.com/Homepage_ted

Informationen zur Region gibt es unter gibt es unter https://www.visittrentino.info/de

Via Pensionista (11): Ein Tag in Pinzolo plus Wanderung zur Tuckett-Hütte

Nach dem Regen-Chaos im Val Genova haben wir den Entschluß gefasst: Wir bleiben erstmal einen Tag in Pinzolo, damit unsere Kleider die Chance bekommen, ordentlich zu trocknen. Die nette Chef vom Hotel Dolomiti gibt uns als Wander-Experte einen Tipp für ein Programm vor Ort: Mit der Seilbahn hoch hoch zum Doss del Sabion und dann eine kurze Tour mit Blick auf die Brenta, danach Entspannung im Dorf und im Hotel. Klingt gut. Machen wir.

Die Wettervorhersagen sind nicht allzu gut, und so rät er und zu einer eher kurzen Variante. Doch als wir an dem Punkt sind, an dem wir uns entscheiden müssen, scheint die Sonne und es siegt der Wagemut. Denn der Blick auf die Brenta, unser nächstes Ziel, ist einfach zu grandios.

IMG_9329
Wie auf einem Landschaftsgemälde des 19. Jahrhunderts: Kühe vor den Brenta-Felsen.

Wir wollen noch eine Schleife zur Movleno-Alm anhängen, machen das auch. Doch das hat auch heute fatale Folgen: Erstens regnet es dann doch schon wieder (diesmal gottlob nur kurz). Doch was viel schlimmer ist:  wir verhauen uns an der Alm und sind auf einem völlig falschen Weg. Das merken wir indes erst, als es zu spät ist und kein Weg mehr zurück führt (respektive es völliger Unfug wäre, wieder zurück zu gehen). Also sammeln wir auch heute wieder (ungewollt) 15 Kilometer. Von wegen kleiner Tour!

Entschädigung ist ein grandioses Eis im alten Teil von Pinzolo.

Und wir sind trotz unserem Irrweg in Hochstimmung, weil wir ja immer die grandiose Kulisse der Brenta vor und hatten. Hier auch ein Video von diesem Tag:

Am nächsten Morgen geht es also frohen Mutes mit dem Bus nach Madonna di Campiglio. Nicht nur im Bus, sondern im gesamten Weltcup-Skiort herrscht Hochbetrieb, und an der Liftkasse muß ich eine halbe Stunde anstehen, bevor ich uns die Tickets sichere. Unglaublich! Denn eigentlich ist jede zweite Gondel leer, es hakt nur an den Kassen.

All das macht müde, und so steigen wir an der Mittelstation aus und gönnen uns auf der Gaffer-Alm einen Kaffee zum Wachwerden. Der mündet prima, und auch das Lokal an sich macht einen sehr guten Eindruck.

Das gilt auch für die Bergstation am Passo del Groste. In Madonna di Campiglio tut man offensichtlich viel für Renomee und Qualität –  weit über die Skirennen hinaus.

Wir aber sind zu Fuß unterwegs und müssen uns auf den Weg machen. Der erste Schock folgt schnell: Bei der Mittagsjause will ich uns  nur kurz auf dem Rifugio Brentei anmelden. Typischer Fall von denkste: „Wir sind randvoll, keine Chance“, höre ich. Und bekomme den Tipp, es doch schon zuvor beim Rifugio Tuckett zu versuchen.

Mache ich. Und bekomme eine freundliche und ermutigende Antwort: „Geht in Ordnung, kommt nur!“ So kann ich dieses Freiluft-Museum der Felsen so richtig genießen. Es ist zwar Sonntag, und da brechen auch viele Italiener mit ihren Familien in die Brenta auf, so das ein ziemliches Gewimmel herrscht. Aber das stört mich nicht groß. Und auch Christine ist in bester Stimmung und genießt die herrliche Natur.

IMG_9347
Ach, wie ist das Leben doch schön!

Zu beeindruckend ist die Szenerie hier: Eine Wand sieht aus wie der Rosengarten bei Welschnofen in Südtirol, dann wiederum reiht sich eine Felsnadel an die andere – und das alles unerreichbar und zugleich zum Greifen nah! Ich könnte da jetzt hoch. Wenn ich könnte. Aber das Abenteuer Klettern überlasse ich als Rentner jetzt doch lieber anderen. Jüngeren.

Für mich schmälert das das Erlebnis Brenta, dem ich so lang entgegengefiebert habe, überhaupt nicht. Das Wetter ist herrlich, ich kann mich an der Landschaft (auch  an den Gebirgsstöcken von Adamello und Presanella gegenüber) nicht satt sehen, und auch die Kamera wird ziemlich beansprucht.

IMG_9357
Der Wahnsinn: die Felsnadeln der Brenta vor blauem Himmel (hier an der Tuckert-Hütte)

Endlich kommen wir auch frühzeitig an der Hütte an, ich kann noch ein paar Blog-Beiträge nachschreiben – unter freiem Himmel mit herrlichem Blick auf die Bergspitzen. Das Essen ist auch recht gut, und die Nacht im Massenlager Imkern Nebengebäude, der Quintino Sella-Hütte, (anders ging es heute wirklich nicht) auch erträglich, auf jeden Fall besser als erwartet. Hinzu kommen freundliche Wirtsleute, so daß sich die Tuckett-Hütte, die wir eigentlich „überspringen“ wollten, Bestnoten verdient.

IMG_9355
Eine fantastische Szenerie: der Blick von der Tuckert-Hütte nach Osten. Links: die Quintiono Sella-Hütte, in der wir die Nacht im Massenlager verbracht haben

Gegangen am 11. und 12. August 2017

Geschrieben am 16. August 2017

Start: 12 Uhr

Ziel: 15.30 Uhr

Höhenunterschied: etwa 400 Meter aufwärts

Übernachtung: Rifugio Tuckett; wunderbar gelegen; gute Küche; freundliche Wirtsleute; www.rifugio-tuckett.it.

Viel Interessantes zur Geschichte der beiden Hütten gibt es unter https://de.wikipedia.org/wiki/Rifugio_Tuckett_–_Quintino_Sella

Informationen zur Region gibt es unter https://www.visittrentino.info/de